Autor: nils

  • „All Strassen, Gassen sind voll Narren“ – Vortrag begeistert Publikum

    „All Strassen, Gassen sind voll Narren“ – Vortrag begeistert Publikum

    Großes Interesse herrschte am vergangenen Samstag in der Narrenschau Kenzingen beim Vortrag „All Straßen, Gassen sind voll Narren…“. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren gekommen, um mehr über das närrische Brauchtum zu erfahren.

    Der Freiburger Kunsthistoriker und leidenschaftliche Hästräger der Fasnetrufer Freiburg, Peter Kalchthaler, nahm das Publikum mit auf eine ebenso fundierte wie unterhaltsame Reise durch Geschichte, Hintergründe und Entwicklungen der Fastnacht. Mit viel Fachwissen, Humor und eindrucksvollem Bildmaterial verstand es der Referent, die Vielfalt und Bedeutung des närrischen Brauchtums lebendig zu vermitteln und sein Publikum zu begeistern.

    Neben den angemeldeten Gästen fanden auch viele kurzentschlossene Interessierte den Weg in die Narrenschau. Entsprechend gut gefüllt war der Vortragsraum, der sich rasch bis auf den letzten Platz füllte. Doch ganz im Sinne echter Narren rückte man einfach ein wenig zusammen.

    Im Anschluss an den rund einstündigen Vortrag entwickelte sich ein reger Austausch unter den Teilnehmenden. In den Gesprächen wurde die große Begeisterung und Verbundenheit mit der Fastnacht deutlich spürbar.

    Den gelungenen Abend ließ man schließlich in geselliger Runde im Hockstüble ausklingen. Für die Bewirtung sorgte die Vorstandschaft des Fördervereins, die damit zu einem rundum gelungenen Veranstaltungsabend beitrug.

  • Museumsputzede und Jahreshauptversammlung der Oberrheinischen Narrenschau in Kenzingen

    Museumsputzede und Jahreshauptversammlung der Oberrheinischen Narrenschau in Kenzingen

    Kenzingen. Am 19. September 2026 trafen sich die Mitglieder des Verbandes der Oberrheinischen Narrenzünfte zur traditionellen Museumsputzede in der Oberrheinischen Narrenschau in Kenzingen. Ab 10 Uhr wurden die Ausstellungen gemeinsam gepflegt und für die Besucherinnen und Besucher auf Vordermann gebracht. Für das leibliche Wohl sorgten wie in jedem Jahr die Vorstandsmitglieder des Fördervereins.

    Um 15 Uhr fand in der Aula des Gymnasiums Kenzingen die alljährliche Jahreshauptversammlung des Fördervereins statt. Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Gudrun Reiner wurden die Anwesenden über die zahlreichen Termine, Arbeitseinsätze und Sitzungen des vergangenen Jahres informiert.

    Besonders blickte Gudrun Reiner auf die große Jubiläumsveranstaltung zurück. Sie dankte allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz und den geleisteten Kraftakt. Ebenso sprach sie der Stadt Kenzingen, dem Verband der Oberrheinischen Narrenzünfte und dem Präsidium ihren Dank für die Unterstützung aus.

    Kassierer Thomas Rössler stellte anschließend den Kassenbericht vor. Kassenprüfer Armin Frank bescheinigte ihm eine vorbildliche Führung der Finanzen. Die Vorstandschaft wurde daraufhin einstimmig entlastet.

    Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Kenzingen, Karl Weis, und der Narrenmeister des Verbandes, Theo Schindler, nutzten die Gelegenheit, um sich für die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Verband und Narrenschau zu bedanken. Besonders würdigten sie das Engagement von Gudrun Reiner und den Mitgliedern des Vorstandes sowie deren zahlreiche Arbeitseinsätze.

    Auch mehrere Spenden und Leihgaben konnten an diesem Tag entgegengenommen werden. Die Zunft der Johlia vom Vögelestei überreichte ein komplettes Häs für die Wanderausstellung. Susanne Schnellbach stellte der Narrenschau drei alte Holzmasken aus ihrem Privatbesitz als Spende zur Verfügung. Die Kollnauer Feuerteufel, die den Herbstkonvent 2025 ausgerichtet hatten, überreichten ebenfalls eine Geldspende.

    Bereits im Juli war aus dem Privatbesitz des verstorbenen Fritz Weissenberger aus Kollnau eine besondere Leihgabe in die Narrenschau gelangt: eine historische Holzstanduhr mit kunstvollen Maskenschnitzereien. Sie kann inzwischen in der Ausstellung bewundert werden.

    Eine besondere Ehrung erhielt der ehemalige Kämmerer der Stadt Kenzingen, Markus Bührer. 30 Jahre lang hatte er sich um die finanzielle Verbindung zwischen der Stadt und der Narrenschau gekümmert. Für seine langjährige Tätigkeit und seine Hilfsbereitschaft wurde er von Theo Schindler und Gudrun Reiner mit einer Urkunde und einem Orden ausgezeichnet. Bei seinen Dankesworten war ihm die Rührung über die Ehrung deutlich anzumerken.

    Nach der Jahreshauptversammlung kehrten einige Teilnehmer noch zum gemütlichen Hock an der Narrenschau zurück. Bei einem kühlen Getränk ließ man den ereignisreichen Tag in geselliger Runde ausklingen.

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